KUNSTHANDWERK
ALUMINIUMSCHWEISSEN

Der Stoff, aus dem automobile Träume gebaut werden.

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ZUNEHMEND GEFRAGT BEI
KAROSSERIE & FELGEN

Vorsicht geboten!

Leichtbau liegt im Trend – der Verbrauch mag ja niedrig gehalten werden – und Materialien die sonst nur im Highend-Bereich zu sehen sind, halten Einzug beim Karosseriebau der Oberklasse. Aber auch die Reparatur von teuren Alufelgen ist durch den richtigen Umgang mit dem Material Aluminium einfacher geworden. Einblicke in eine zunehmend gefragte Fertigkeit!

WAS IST SO BESONDERS
AM ALUMINIUMSCHWEISSEN?

Aluminium verhält sich unter hohen Temperaturen anders als herkömmliche Metalle.

Weil Aluminium im flüssigen Aggregatzustand viel Wasserstoff löst, sollte die Umgebung möglichst trocken sein. Denn Wasserstoffeinlagerungen führen zu Poren und Gefügefehlern in den Nähten. Auch im Wärmeausdehnungsverhalten will Aluminium mit Samthandschuhen angefasst werden. Denn kann sich ein Bauteil nicht richtig ausdehnen und anschließend wieder schrumpfen, entstehen gefährliche Risse. Aluweißen verlangt, wie man sieht, höchste Handwerkskunst. Eine Kunst, die die Mitarbeiter von ZEILER perfektioniert haben.

IM DETAIL

Erst wird die Elektrode aufgesetzt, wobei nur geringer Strom fließt. Beim Zurückziehen der Elektrode zündet dann der Plasmalichtbogen und die notwendige Schweißstromstärke wird erreicht. Nun wird das Aluminium geschmolzen, bis ein gleichmäßiges Schmelzbad entsteht. Mit einem Schweißstab wird Material hinzugegeben, bis die Verbindung gefüllt ist. Die Schmelzverbindung ist ein empfindlicher Prozess. Schützend zugeführte Gase schirmen das Schmelzbad darum vor schädlichen Umwelteinflüssen ab.

„Aluminiumschweißen verlangt höchste
Handwerkskunst, die Teil unserer Zertifizierung ist.“